Kampagnensujet

Spielen wie es mir gefällt

Jedes Jahr machen die Kinderfreunde darauf aufmerksam, dass Kinder gutes Spielzeug verdienen. Lange richtete sich der Fokus auf das gewaltfreie Spielen. Heuer sind Geschlechterstereotype das Thema.

Kinderkleidung, Schultaschen, Kino, Spielzeug, Werbung, Fernsehen, Lieder und auch Rituale sind oft voller Klischees und sie verstärken Geschlechterrollen. Es geht uns darum, Bewusstseinsbildung zu fördern und einen Nachdenkprozess in Gang zu setzen“, erklärt Bernd Dobesberger, der Vorsitzende der Kinderfreunde OÖ das Kampagnenziel.


Die Kinderfreunde sind überzeugt, dass das Einengen der Kinder in Geschlechterstereotype für niemanden förderlich ist. Nicht für Kinder, nicht für Erwachsene, auch nicht für die Gesellschaft oder die Wirtschaft. Schließlich geht viel Potential verloren, wenn ausschließlich „Friseurin“ oder „Mechaniker“ als Berufswunsch in Frage kommt.

Ziel ist es, die Möglichkeiten der Kinder vergrößern und dazu gehört auch Begrenzungen durch Geschlechterrollen zu überwinden. Geschlechtersensibilität wird die Kinderfreunde als Thema in allen ihren haupt- und ehrenamtlichen Organisationsformen begleiten. Der Startschuss dafür ist eine Plakatkampagne unter dem Titel „Spielen wie es mir gefällt – nicht nur als Prinzessin oder Held“. 

Materialien:
Infoblatt (242,92 kB)
Inhaltliche Positionen:
Interview Botka (144,28 kB)

Geschlechtssensibilität und Bildungsrahmenplan_Artikel KF-Zeitung

Links:

Infos zu "Verkleiden wie es mir gefällt"

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