QE3

Es fliegt, es fliegt, es fliegt,...

Queer Easter – Werftpfuhl Berlin - 10.4-17.4.17
Ein Erlebnisbericht der diesjährigen Queer Easter Teilnehmenden (Alex, Alina und Nicci).

Am 10.4. haben sich zwei der drei Teilnehmenden in Linz am Hauptbahnhof getroffen um nach Wien am Flughafen zu fahren. Auf dem Weg nach Wien hat man auch die dritte Teilnehmerin aufgegabelt. Bereits die Hinfahrt war von lustigen Erlebnissen und Hopplas überseht. Trotz allem kam man gesund und munter am Flughafen an.

Nach einem guten Essen und dem Check-In erfuhren wir, dass unser Flug drei Stunden Verspätung haben sollte und was macht man wenn man so viel freie Zeit hat? Na klar Black Stories spielen!

In Berlin angekommen fuhren wir erstmal zum Alexanderplatz und von dort aus weiter nach Werneuchen. In Werneuchen verpassten wir den Bus nach Werftpfuhl und bekamen dadurch die Chance von einem megacoolen Spacecats Auto abgeholt zu werden.

Der erste Tag war okay, es war einfach ein Kennenlernen der verschiedenen Organisationen und Leute die alle da waren.

Unter dem Motto „Queering Pop Culture“ besuchte jeder von uns einen anderen Workshop, der sich mit einem Thema zu diesem befasste. Meiner zum Beispiel war Feminismus und Kapitalismus, wo wir hauptsächlich über Feministische Revolution diskutierten. Die Leute im Workshop waren aus über 6 verschiedenen Ländern und alle sehr nett.

Alex: “Im Workshop "Keeping it Real", geführt von Sophie und Idan, ging es um die Definition von Authentizität und um Medienanalyse. Die Teilnehmer_innen des Workshops waren bunt gemischt und international besetzt. Zeichnend waren die etlichen philosophischen Diskussionen, welche aus grundlegenden Fragestellungen entstanden. Als Krönung und Abschluss wurden noch Fotos gemacht, teils absurd und lustig, teils tiefgründig und traurig.“

Nicole: „In meiner Stedy-Group ging es um Oppression und Empowerment in der Popkultur, also was zieht dich runter und was baut dich auf. Unter der Anleitung von Amy, Ruba und Sigal haben wir das Thema mit Hilfe von Spielen, Kleingruppenprojekten und starken Diskussionen erarbeitet. Auch unsere Gruppe war sehr bunt durchgemischt, somit hatten wir viele verschiedene Ansichten. Am besten gefiel mir unser Abschlussprojekt, bei dem wir ein Selbstgemachtes Musikvideo zu Katy Perrys „I kissed a girl“ gedreht und den Text geändert haben. Queer Easter hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen und Erinnerungen für die Ewigkeit geschaffen.

Nach acht Tagen voller Spaß, Erfahrungen und neuer Leute mussten wir uns leider wieder verabschieden. Wir hoffen, dass wir diese tollen Menschen wieder sehen werden, die Erfahrungen teilen und unser erweitertes Wissen weitergeben können.

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