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Mit Federballschlägern auf Flusskrebsjagd

Während die Erwachsenen der Ortsgruppe Pichling sich ins Kinderfreunde-Haus im Jaunitztal/Freistadt zurückzogen, um an der Weiterentwicklung der Ortsgruppe zu arbeiten, machten sich die mitgekommenen sieben Kinder zwischen sechs und 13 Jahren auf Flusskrebsjagd.

Ganz selbstverständlich organisierten sich die Kinder alles, was sie brauchten: „Die einen holten Fleisch aus der Küche und banden es an einen Stecken mit Faden, andere organisierten Kübel, die mit Wasser und Steinen beschwert wurden, wieder andere suchten Federballschläger, die als Kescher umfunktioniert wurden“, erzählt Sabine Storm von der Ortsgruppe.

Am Bach legten sich die Kinder auf die Lauer, biss ein Krebs an, wurde die Angel vorsichtig hochgehoben und im laufe des Nachmittags gingen zehn Krebse ins Netz. Klarerweise wurden alle nach ausführlicher Begutachtung wieder in die Freiheit entlassen.

Es erfüllte uns mit Stolz und Freude, wie sich unsere Kinder gut organisierten und ein tolles und miteinander verbindendes Erlebnis selbst auf die Beine stellten. Auch noch Tage später sprachen sie davon“, so Sabine Storm. „Es bedarf nicht immer großer Projekte, sondern der Alltag hält viele Möglichkeiten bereit, in denen 1+1=miteinander erlebt werden kann.“

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Flusskrebsjagd