Lena_Tobias

Das war die Kinderrechte-Uni

Am 21.6.2012 war es endlich soweit. Rund 100 junge Forscherinnen und Forscher präsentierten im Volkshaus der Solarcity ihre Erkenntnisse rund um die Kinderrechte.

Sie hatten sich zu zwei Vorbereitungsworkshops und dem Ausarbeiten ihrer Forschungsaufträge eingelassen und freuten sich, endlich ihre Erkenntnisse präsentieren zu können. Fünf Klassen aus Kirchdorf, Wartberg, Perg und Katsdorf nahmen begeistert beim großen Finale der Kinderechte-Uni teil.

Kinderrechte konkretisieren

Ziel der Kinderrechte-Uni ist es, die Kinderrechte vom abstrakten Begriff zum konkreten Alltagswissen zu transferieren“, erklärt Ute Zweimüller, die Organisatorin der Kinderrechte-Uni. Und das ist auch gelungen, denn so wie Tobias aus Katsdorf wissen jetzt alle Kinder, dass sie bei der Urlaubsplanung der Familie miteinbezogen werden müssen und dass Kinder ein Recht auf Privatsphäre haben.

Forschungsauftrag: Gemeinschaft

Zu einer richtigen Uni gehört das wissenschaftliche Forschen, deshalb bekamen die Kinder dazu einen Auftrag unter dem Titel „Gemeinschaft in der Schule“. Dafür beschäftigten sie sich mit zeitlichen Freiräumen im Schulalltag, mit räumlichen Möglichkeiten und mit ihrer Klassengemeinschaft. Außerdem hatten sie den Auftrag, sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern dazu auszutauschen.

Besonders Manuel aus Kirchdorf hat das Befragen der Lehrkräfte großen Spaß gemacht, erhellend war für viele auch die Erkenntnis, dass man keine Dinge, sondern einfach Freundschaften braucht, um eine gute Gemeinschaft zu bilden.

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KiRe-Uni 2012