So fein war’s!

Monir Forster ist Soziologin und Elternbildnerin, sie arbeitet als Assistentin der Geschäftsführung bei den Kinderfreunden OÖ. Im Rahmen der Kinderrechte-Uni leitete sie gemeinsam mit Christiana Stieger, die eine pädagogische Ausbildung hat, aber bei den Kinderfreunden ganz was anderes macht, einen Kinderrechteworkshop in der Volksschule Wartberg. Beide zeigten sich beeindruckt von der Offenheit und Begeisterungsfähigkeit der Kids.

Klatschen, küssen, schütteln

Alles begann mit einem international inspirierten Begrüßungsspiel. In Afrika klatschen die Leute in die Hände, in Frankreich deuten sie Küsse an, Menschen in Südeuropa mögen das sich Umarmen: dies und noch viel mehr probierten die 22 Kinder der dritten Klasse mit Begeisterung aus.

Aha-Erlebnisse inkludiert

Danach lernten sie anhand eines großen Memories Kinderrechte genauer kennen, und es gab auch einige „Aha-Momente“. So erzählte ein Junge, dass seine Mutter sein Tagebuch nicht nur liest, sie bessere sogar seine Rechtschreibfehler aus. Groß seine Freude, als er erfuhr, dass er ein Recht auf Privatsphäre hat, und sich niemand die Nase in sein Tagebuch stecken darf.

Recht auf saubere Plätze

Auch über schmutzige, ungepflegte Plätze haben sich schon viele der Kinder geärgert, neu war, dass zum Recht auf Erholung und Freizeit auch saubere Spielplätze gehören.

Mit dir möchte ich forschen!

Als es darum ging, die Gruppen für die Forschungsaufträge zu bilden, ging es manchen zwar weniger ums Thema, sondern darum, mit den Freunde/innen in der Gruppe zu sein, engagiert werden sich trotzdem alle in den nächsten Wochen ihrer Forschungsaufgabe widmen.

Welche Räume gibt es für die Kinder in der Schule, welche zeitlichen Freiräume haben sie: diese und viele Fragen mehr werden die Schüler/innen in den nächsten Wochen recherchieren. Und Monir und Christiana freuen sich heute schon auf den 6. Juni, denn dann ist es Zeit für ein Follow-up mit den engagierten Kindern aus Wartberg.

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