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Hortpädagogik-Lehrgang 2014/2015

18 Pädagoginnen und Helferinnen aus den Einrichtungen der Familienzentren der OÖ Kinderfreunde haben sich im Rahmen des Hortpädagogik Lehrgangs weitergebildet.

Sie bearbeiteten folgende Themen: Balanceakt Hortpädagogik: Familie im Wandel mit den Referentinnen Cornelia Neuwirth und Dr. Brigitte Cizek; die aufregenden Jahre zwischen 6 und 12 Jahren mit Ruth Karner, Cornelia Neuwirth, Freizeitpädagogische Praxis mit Clemens Heimberger, Bildung braucht einen Rahmen nach Plan mit Lisa Kneidinger und sie erlebten einen Transertag begleiet von Reflexion und Abschluss mit Cornelia Neuwirt. 

Am Freitag, den 16.1. wurde dieser Lehrgang feierlich abgeschlossen.

Interview mit Martina Mayrhofer Hort Kirchberg/Thening - geführt von Barbara Haas-Trinkl:

Warum hast du dich für den Lehrgang entschieden?

Nachdem meine Kollegin diesen Lehrgang bereits im Jahr 2013/2014 absolviert hat und nach jedem Modul ganz begeistert davon erzählte, wurde meine Neugierde auf die Kursinhalte geweckt.

Was war gut daran?

Für mich kristallisierten sich 3 wesentliche Hauptpunkte in dem Lehrgang heraus:

1. Es wurden bei mir wieder Dinge ins Bewusstsein gerückt, die man zwar in der Ausbildung bereits gelernt hat, im pädagogischen Alltag aber zusehends in den Hintergrund rückten.

2. Ein großes Plus waren die unzähligen, praktischen Tipps. Einerseits durch die Referentinnen und Referenten aber natürlich auch durch den Austausch mit den Kolleginnen, die mit einem großen Erfahrungsschatz aufwarten können.

3. Ich konnte feststellen, dass man in vielen Einrichtungen mit denselben „Schwierigkeiten“ und „Herausforderungen“ zu kämpfen hat. Da man aber durch die Arbeit mit den Kindern so viel Freude und Spaß zurückbekommen kann, schafft man es, diese kleinen oder größeren Hürden mit seinem Team zu meistern.

Hat der Lehrgang - und wenn ja wie - deine Arbeit in der Einrichtung beeinflusst?

Ich möchte es für meine Arbeit im Hort schaffen, das Tempo wieder etwas herauszunehmen. Die Kinder haben oftmals einen durchgeplanten Tagesablauf, bei dem sie von einem Fixpunkt zum nächsten hetzen. Ich will es den Kindern ermöglichen, dass sie nach ihren eigenen Bedürfnissen handeln und agieren können und außerdem bei der Planung darauf achten, die Stärken jedes Einzelnen zu stärken. Dass dies neben den alltäglichen Aufgaben, die man im Hort zu erfüllen hat, und mit nicht immer optimalen Rahmenbedingungen nicht einfach zu gestalten ist, ist mir sehr wohl auch klar. Ich denke aber, dass es einfacher ist, wenn man es schafft, die kleinen gewöhnlichen Dinge mehr zu schätzen und nicht zu glauben, dass nur die großen Projekte ausschlaggebend sind.

Danke für das Gespräch!

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