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Feiern, damit andere leichter zur Schule kommen

Ortsgruppe Pichling half bei Finanzierung eines Schulbusses für Kinder im Senegal.

Mit vier Benefizveranstaltungen hatten die Ortsgruppe Pichling, eine Trommelgruppe und Familie Mane mehr als 9000 Euro gesammelt, um einen Kleinbus für Affiniam, ein Dorf im Senegal zu kaufen. Dieser Bus, der die Kinder zur Schule bringt, wurde von Familie Mane vor Ort erworben und Mitte April an das Dorf übergeben.

Afrikanische Verbindungen

Die Initialzündung für das Benefizprojekt kam von Ibu Mane. Er stammt aus dem Senegal und engagiert sich bei einer Pichlinger Trommelgruppe. Sein Bruder arbeitet an einer Schule in Affiniam und schnell wurde klar, was die Bevölkerung dort braucht: einen Bus, um lange Distanzen zu überwinden, besonders für die Kinder, denen der lange Schulweg zu schaffen macht.

Nicht gönnerhaft, sondern partnerschaftlich

Der Erlös dreier Feste und des Palatschinkenverkaufs bei der Kidsparade finanzierte den Bus. „Wir wollten aber nicht nur Geld sammeln, sondern wir haben ein Afrikaprojekt daraus gemacht“, erzählt Manfred Storm von der Ortsgruppe Pichling. Wichtig war den Organisatoren die Begegnung auf Augenhöhe und das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur auf eine lustvolle Art und Weise.

Feststimmung

Bei den zwei Festen im Volkshaus Pichling und beim Fest im Volkshaus Harbach wurde getrommeln, es wurde afrikanisch gesungen, getanzt, gebastelt und gegessen. Auch der Puchenauer Chor war dabei, ein stimmgewaltiger afrikanisch-österreichischer Auftritt war die Folge.

Kinder viel gelernt

Manfred Storm, der hauptberuflich als Freizeitpädagoge in der NMS HS18 in der Neuen Heimat arbeitet, freut sich dass „die Kinder unseres Teenie-Clubs sich in ihren Gruppenstunden mit dem Senegal befasst haben. Wo liegt der, welches Sprache wird gesprochen, wie leben die Kinder? Auch Brieffreundschaften sind im Entstehen“.

Gut für Alle

Uns allen haben die Feste total Spaß gemacht, wir durften eine für uns fremde Kultur kennenlernen und als Draufgabe konnten wir Menschen im Senegal helfen.“, so fasst Manfred Storm die abschließenden Erfahrungen zusammen.

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