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Gerechte Chancen für ALLE

In der aktuellen Ausgabe unserer Zeitung Mühl4tel-News widmen wir uns ganz unserem Wert Gerechtigkeit!

Einigen hilft alle Welt, doch den meisten fehlt das Geld

Die Ursachen für gesellschaftliches und wirtschaftliches Unrecht lassen sich in seiner Komplexität nur schwer erfassen, wenn man aber genauer hinsieht kann man stets wiederkehrende Ursachen erkennen, die wir als solidarische Gemeinschaft bei den Kinderfreunden ändern können:

Verbale und tätliche Angriffe gegenüber Mitmenschen aus Ignoranz, Missgunst und vor allem Angst, sowie die bewusste Übervorteilung von Mitmenschen die es sich richten und leisten können (Geld/Macht/Einfluss). Bewusste Unterdrückung von kritischen und andersdenkenden Menschen!

Wenn wir Wege gegen das Unrecht suchen, müssen wir selbstkritisch und ehrlich nach den Ursachen von Unrecht suchen. Die moralische Verantwortung gegenüber seiner Mitmenschen und der Gesellschaft geht sehr schnell verloren, wenn der Sinn des Lebens im wirtschaftlichen Reichtum oder der Gier nach Macht erkannt wird.

Viele Kinder  haben schon ab Beginn ihres Lebens weniger Chancen als andere auf ein glückliches, erfülltes Leben und gesellschaftlich anerkannten Erfolg. Trotz ihrer Talente, ihrer Ideen und ihren Fähigkeiten. Egal, wie arm oder reich ihre Eltern sind, egal wo sie geboren wurden, welche Sprache sie sprechen oder welche Farbe ihre Haut hat, sie alle haben sich einen gerechten Start, sowie stetig ausgleichende Gerechtigkeit verdient.

Wir müssen uns deshalb auch die Frage stellen:

Ist es schon gerecht, wenn alle die gleichen formalen Rechte haben? Reicht es, wenn alle das gleiche dürfen und vor die gleichen Herausforderungen gestellt werden? Zu dieser Frage gibt es in der aktuellen Ausgabe der Mühl4tel-News auch einen Gastartikel von Günther Leeb. Ein Fisch, ein Affe und ein Elefant werden es - vor die gleiche Aufgabe gestellt, auf einen Baum zu klettern - wohl unterschiedlich schwer haben.

Die Antwort für uns Kinderfreunde kann deshalb nur sein: Alle müssen real die gleichen Möglichkeiten haben.

Die Kinderfreunde setzen sich für eine Welt ein, in der…

…die Talente und Interessen von Kindern über ihren Lebensweg entscheiden und nicht ihre geographische oder soziale Herkunft.

…das Bildungssystem dazu da ist, die Köpfe von Kindern zu “öffnen” und sie zu emanzipieren, statt sie auszusortieren und ausschließlich für den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

…alle Menschen Zugang zu gesellschaftlichen Vorgängen und Mitsprache bei Entscheidungen haben, die sie betreffen. Das betrifft Bereiche wie Politik, Verwaltung, Schule, Arbeitsplatz und viele mehr.

…lohnabhängige Menschen in gerechter Weise am Wachstum und Erfolg beteiligt werden, der durch ihren Arbeitseinsatz erzielt wird und so die Anhäufung von Vermögen bei einigen wenigen verhindert wird.

…Steuereinnahmen von Staaten dazu eingesetzt werden, ungerechte Verteilung auszubessern bzw. Zugänge zu ermöglichen.

…kein Mensch Hunger leiden muss und Reichtum auch auf globaler Ebene gerecht verteilt ist.

„Es gibt vieles noch zu tun!“

Freundschaft

Euer Martin

 

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